Als ich von meiner dritten Schwangerschaft erfahren habe, war für mich sofort klar, dass ich wieder Birgit als meine Hebamme möchte.

In der zweiten Schwangerschaft wurden wir so gut begleitet und hatten eine tolle Hausgeburt, natürlich wollte ich dieses Kind auch zu Hause auf die Welt bringen. Die letzten Untersuchungen hat Birgit übernommen, so konnte ich mir die Arztbesuche sparen und alles ganz entspannt zu Hause durchführen lassen.

Endlich kam der Geburtstermin, aber es tat sich nichts. So ging das tagelang weiter bis es 8 Tage später endlich losging. Gegen 4 uhr morgens bekam ich die erste Wehe. Ich war noch nicht sicher ob es tatsächlich losgeht, deswegen hab ich noch gewartet bis die Wehen regelmäßig kommen. Um ca. 6 Uhr hab ich dann bei Birgit angerufen. Sie ist natürlich sofort gekommen. Nachdem sie mich untersucht hatte, meinte sie es könnte noch eine Weile dauern und es wäre auch möglich, dass sie wieder nach Hause fahren muss. Das hat mich frustriert. Ich dachte das dritte Kind kommt schneller. Tatsächlich war es mit 5 stunden die längste Geburt, die ich hatte. Zwischendurch hab ich mich auch in die Badewanne gelegt um zu sehen, ob die Wehen stärker werden oder aufhören. Leider ist da auch nichts passiert. Die Wehen wurden seltener, aber hörten nicht auf. Irgendwann wollte ich nicht mehr in der Wanne liegen. Wir sind zurück ins Wohnzimmer und endlich ging es dann los. Die Wehen wurden regelmäßig und schon bald kamen Presswehen. Da hatte es das Baby dann richtig eilig und so schnell kam dann unser Matteo um 09:08 Uhr auf die Welt. Er hatte die Nabelschnur um den Hals, aber Birgit hat alles sehr gut gemeistert. Matteo ging es gut und mir ging es auch gut. Sie hat dann noch die Untersuchungen beim Baby und bei mir gemacht. Meine beiden älteren Kinder haben unser neues Familienmitglied begrüßt und dann ist Birgit gegangen und wir blieben glücklich zurück.

Zwei von drei Geburten habe ich zu Hause gehabt und ich würde nie wieder anders gebären wollen. 

Birgit kam uns regelmäßig besuchen, um nach mir und dem Baby zu sehen. Auch Monate später als ich eine Brustentzündung bekommen habe, kam sie sofort vorbei und hat mir geholfen. 

Liebe Birgit, wir sind dir so dankbar, dass du uns zum zweiten mal so toll begleitet hast. Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft und noch viele weitere Mamis die deine tolle Unterstützung genießen können.