Die selbstbestimmte, gesundheitsfördernde Geburt und freiberufliche Hebammen in Not 

Hintergründe und Aktionen:

  • Aus der Facebook Hebammenunterstützung wurde der Verein Mother Hood. Es geht längst nicht mehr um die Hebammen. Viel wichtiger ist eine Neuausrichtung der Geburtshilfe hin zu interventionsarmer 1:1 Betreuung, um Mütter und Kinder gesundheitsfördernd und stärkend durch diese Lebensphase zu begleiten. Wer was bewegen will findet weitere Infos unter www.mother-hood.de Bald soll es eine Regionalgruppe in Donauwörth geben!
  • Und warum die normale Geburt für unsere Gesundheit im Leben so wichtig ist, möchte der Film Mikrobirth beleuchten. 
  • Und falls jemand mal ein alternatives und nachhaltiges Geschenk sucht: bei Oxfam können sichere Geburten weltweit unterstützt werden

News

Anfang Dezember 2016 wurde das Hebammenwissen als immaterielles Kulturerbe aufgenommen. 

Danke für diese Würdigung.

Mehr Infos dazu gibt es z.B. beim deutschen Hebammenverband

21.11.2016 Am europäischen Gerichtshof gab es ein Urteil, warum es in Tschechien OK ist, wenn der Staat Hausgeburten nicht unterstützt. Einen guten Artikel was das für uns in Deutschland bedeutet oder nicht bedeutet gibt es hier

Auch dieses Jahr findet wieder am 25.11 der Roses Revolution Day statt, an dem Frauen, die Gewalt während der Geburt erfahren haben eine Rose vor dem Kreissaal ablegen. Diese Aktion findet ihr auch auf Facebook

13.1.2016 Auch die Kinder- und Jugendärzte melden sich inzwischen zur Hebammensitution zu Wort. Sie warnen, dass ein Hebammenmangel zur Gefährdung der Gesundheit Neugeborener führen kann. Den Artikel dazu gibt es hier.

6. 12.2015 Seit Mitte November gilt der Schiedsspruch zwischen Krankenkassen Verband (GKV) und den Hebammenverbänden. Dort wurde eine neue Regelung für Hausgeburten geschaffen, die selbstverständlich die Qualität in der Hausgeburtshilfe steigern soll. Alle Frauen, die gesetzlich versichert sind und eine Hausgeburt wollen, müssen sich an ET (erratener, Pardon errechneter) Termin plus 3 Tage einem Facharzt vorstellen. Dokumentiert dieser kein Risiko, kann weiter auf die Hausgeburt zugegangen werden. Findet sich bei dieser Vorsorge beim Gynäkologen doch ein Risiko begeht die Hausgeburtshebamme Vertragsbruch mit der Krankenkasse falls sie doch die Geburt begleitet und kann mit Geldstrafe oder Ausschluss aus dem Kassenvertrag belegt werden. 

Gegen diese willkürlich festgesetzte Frist müssen sich nun als erstes die schwangeren Frauen wehren, da es massiv ihr Selbstbestimmungsrecht für ihre Wahl des Geburtsortes einschränkt . Auch wir Hebammen werden eingeschränkt und es wird wohl auch von unserer Seite aus Klage erhoben werden. Also Frauen, schließt kurz vor oder nach dem Schwangerschaftstest eine Rechtsschutzversicherung ab und nervt eure Krankenkassen mit oder ohne Anwalt. Unterstützung gibt es z.B. bei www.mother-hood.de. Mehr Infos bietet dieser Artikel von Michaela Skott: "Klagt ihr Weiber"

13.10.2015 Unser Erzählcafe zusammen mit dem interkulturellen Frauencafe war eine kleine, aber feine Veranstaltung. Das Thema "Start ins Leben" wurde von verschiedenen Erzählerinnen beleuchtet. Eine Frau hat von ihren Geburtserfahrungen in Chile und Spanien erzählt, eine andere von ihren Erfahrungen zwischen 1959 und 1969 bei ihren sieben Geburten. Zwei andere Mütter erzählten von ihren Erlebnissen im Krankenhaus und zu Hause. Es war ein reger Austausch, der auch Signale an die Politik sendet. Auch unser Erzählcafe wird über die Bundesweite Erzählcafe Aktion ausgewertet. Ein Fazit :"„Danke für den schönen, interessanten Nachmittag. Gerne wieder, damit dieses Thema weiter getragen wird.“

1.10.15 Es gibt Widersprüchliche Infos zum Schiedsspruch von Ende September. Nachdem mal wieder die Schiedsstelle Entscheidungen zum Vertrag zwischen den Krankenkassen und den Hebammenverbänden treffen musste, gibt es vor allem folgende Neuerung (Infos von den Hebammenverbänden): Frauen, die eine Hausgeburt wünschen, müssen sich ab ET+3 einem Facharzt vorstellen, der sein OK zur Hausgeburt gibt. Warum das wahrscheinlich das Ende der Hausgeburt bedeutet fasst gut die Pressemitteilung von Hebammen für Deutschland zusammen. Warum diese Regelung gegen geltendes Recht verstößt, wie z.B. eine massive Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes der Frau und der Berufsausübung der Hebammen, lesen Sie hier. Laut GKV dürfen Frauen und Hebammen selbst weiter entscheiden, wo das Kind auf die Welt kommen soll. Also: Wie die Regelung genau aussehen wird, weiß bisher keiner so genau, da sie noch nicht veröffentlicht ist. Das wird voraussichtlich in 2-3 Wochen der Fall sein. Bei Veröffentlichung wird sie auch in Kraft treten. 

Was können Sie tun? Informieren und engagieren Sie sich z.B. über www.mother-hood.de

13.7.2015 Heute Übergabe von über 170 000 Unterschriften durch Mother Hood an den GKV, damit Geburt keine Privatleistung wird. 

Danke an alle Unterzeichner und besonders an die Überbringer. Ich hoffe sehr, dass all diese Stimmen wirklich gehört werden.

Sammeln zum Protestmarsch um 10 Uhr am 5.5. vor dem Rathaus
Sammeln zum Protestmarsch um 10 Uhr am 5.5. vor dem Rathaus

5.5. Internationaler Hebammentag

Was für eine großartige Beteiligung am Protestmarsch in Nördlingen: Ca 110 Kinderwägen und wahrscheinlich doppelt so viele Mütter, Väter und Interessierte sind mitgelaufen. 

Und es geht weiter: Zum Beispiel mit dieser Petition für die Kostenübernahme der Geburt unabhängig vom Geburtsort! 

Gemeinsam ziehen Eltern und freiberufliche Hebammen durch die Fußgängerzone
Gemeinsam ziehen Eltern und freiberufliche Hebammen durch die Fußgängerzone

2.5. Statt Jammern positiv aktiv werden: zum Beispiel mit der Unterstzütung des Filmprojektes "Sichere Geburt- Wozu Hebammen?" Hier ist der Link dazu:  https://www.startnext.com/die-sichere-geburt

 Am 5.5. 15 treffen sich Eltern und Hebammen aus dem Ries zu einem Protestmarsch um 10 Uhr am Rathaus in Nördlingen. Alle, denen Hebammenbetreuung vor, während und nach der Geburt wichtig ist, sind eingeladen, mit zu laufen.

23.4.15 Ein guter Artikel zum Thema. Titel: Hebammen: früher verbrannt, heute verheizt? Von dem Verein MotherHood


5.3.15 Auch hier gibt es die Möglichkeit und Anregungen, wenn Sie Ihrer Empörung und Ihrem Unverständnis über die immer schlechter werdende Situation für werdende Eltern und Hebammen Ausdruck verleihen wollen. www.unsere-hebammen.de/meine-entscheidung. Aktuell können Sie bei Ihrer Krankenkasse nachfragen, warum die Auswahlkriterien für eine Hausgeburt empfindlich eingeschränkt werden sollen. Aus diesem Grund haben die Hebammenverbände auch die Verhandlungen zum Sicherstellungszuschlag mit den Krankenkassen vor kurzem abgebrochen.

2.3.15 Der Elternprotest Hebammenunterstützung, gegründet auf Facebook, verändert sich und wird zum Verein Mother Hood. Dann auch mit Website und Forum für nicht-facebooker: http://us9.campaign-archive2.com/?u=6f9ead9b90a5f26f2a0b7553e&id=105d9f308e

14. 2.15 Mitteilung des Bundes freiberuflicher Hebammen:

Bundesrat zweifelt an Tauglichkeit des Regressverzichts

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 06.02.2015 das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz beraten, welches u.a. auch den geplanten Regressverzicht der Kranken- und Pflegekassen gegenüber freiberuflichen Hebammen enthält, die nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich Geburtsschäden verursachen.

Die Länderkammer anerkennt zwar in ihrer ungewöhnlich umfangreichen Stellungnahme das Bemühen der Bundesregierung zu einer Lösung der Haftpflichtproblematik, hegt aber – wie der BfHD auch – erhebliche Zweifel daran, ob der Regressverzicht in rechtlicher und materieller Hinsicht in der Lage ist, eine nachhaltige Lösung zu ermöglichen.

Der Bundesrat wiederholt vielmehr seine von der Bundesregierung unbeachtete Entschließung vom Juli letzten Jahres, in der er vorschlug, über Hebammen hinaus für den medizinischen Bereich eine Lösung zu suchen, ggf. mit öffentlich-rechtlicher Absicherung.

3.1. 15 Ein guter Artikel in dieser Noch- Weihnachtszeit: Wie würde Maria heute entbinden?

17. 11.14 Hier ein Aufruf meiner Kollegin Sabine Schmuck aus Ingolstadt. Auch zu finden auf Facebook: Eine Weihnachtsgeschichte


Hallo an alle Hebammen, Hebammenschülerinnen, ElternprotestlerInnen, HebammenunterstützerInnen und sonstige MitstreiterInnen:

Nach wie vor hat sich NICHTS getan in Sachen Sicherung einer flächendeckenden Geburtshilfe in Deutschland- im Gegenteil. Landauf, landab schließen geburtshilfliche Einrichtungen und Hebammen geben ihren Beruf auf weil die Bedingungen einfach unsäglich sind. Besserung ist nicht in Sicht. Es passiert auch weiterhin NICHTS!
Ich plane deshalb eine ziemlich spontane Weihnachtsprotestaktion für die ich aber zur Umsetzung eure Unterstützung brauche. 
Basierend auf der Weihnachtsgeschichte die sich vor über 2000 Jahren abspielte, möchte ich mit meiner Freundin, als Maria und Josef, nach Berlin fahren und ca 1Woche vor Weihnachten mich dort auf die Suche nach einer Hebamme und einem Platz zum Gebären begeben. Wir werden dort 1Woche lang mit meinem VW-Bus, den wir zum Infostand umdekorieren an vielen Plätzen stehen bleiben, Flugblätter verteileilen, Leute informieren.... Auf meinem Plan steht natürlich vor allem das Regierungsviertel. Ausgehend davon dass wir sicherlich häufig von der Polizei weitergeschickt werden, ähnlich wie Josef mit der hochschwangeren Maria ist das Ziel am 23.12. das Bundesgesundheitsministerium. Natürlich ist mir klar dass Herr Gröhe und all die anderen Regierungsmitglieder, da sicherlich bei ihren Lieben zu Hause sein werden. Da ich aber hoffe die Presse, vielleicht das TV aber vor allem die Kirchen für diese Aktion zu gewinnen und außerdem natürlich täglich posten und bloggen möchte, wird er ja vielleicht die Weihnachtsbotschaft irgendwie erhalten. Zeitgleich wäre meine Idee dass vor ALLEN geschlossenen geburtshilflichen Einrichtungen (Kliniken, Geburtshäusern, Hebammenpraxen) vor Ort von den Aktionsunterstützern eine Krippe aufgestellt wird, natürlich mit einem entsprechenden Hinweis, wofür diese Aktion steht. Davon werden dann wiederum Fotos gepostet und natürlich an unsere (christlichen!!!) Politiker geschickt.
Mein Plan ist am 16./17.12. nach Berlin zu starten. Wer hat gute Beziehungen zu Medien und könnte den einen oder anderen Kontakt herstellen? Welche Ideen hättet ihr noch zu dieser Aktion? Wer hat Kontakte in die Kirchen? Auf eure Meinungen und Unterstützung bin ich gespannt und freue mich darauf.
Widmen möchte ich diese Aktion Andrea Hackl, einer besonderen Kollegin, die gerade ihre letzte große Reise antritt, und deren letzter Wunsch mitunter war dass wir weiterkämpfen für eine frauengerechte selbstbestimmte Geburtskultur in unserem Land.
Kämpferische Grüße

Sabine

Die WHO fordert: „Die Prävention und Beseitigung von Respektlosigkeit und Misshandlung unter der Geburt. […] Jede Frau hat das Recht auf die bestmöglichsten Gesundheitsstandards, welche das Recht auf eine würde- und respektvolle Behandlung beinhalten.“

Da leider (immer noch) viele Frauen Gewalt während der Geburt erleben wurde der Roses Revolution Day am 25.11. ins Leben gerufen. An diesem Tag legen Frauen rosa Rosen an den Orten ab, an denen sie Gewalt während der Geburt erfahren haben. Mehr Infos gibt es bei Facebook Roses Revolution Deutschland 

8.11.14 Dieser Artikel ist einen Monat alt, aber noch sehr aktuell. Unser momentanes geburtshilfliches System beruht (noch) auf Hebammen. Aber es steht vor dem aus. http://www.die-tagespost.de/Die-Geburtshilfe-steht-vor-dem-Aus;art456,156157

8.11.14 Ein Urteil erschüttert die geburtshilfliche Welt: die Hebamme und Ärztin Anna R.-L. wurde wegen Totschlags zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem ein Baby bei einer von ihr begleiteten außerklinischen Geburt aus Beckenendlage tot zur Welt gekommen war. Es konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden, warum das Baby gestorben war. 

Dieser Prozess war lang und nicht einfach. Das Besondere ist das Urteil: einer Frau, die sich seit 30 Jahren intensiv für die Gesundheit und Selbstbestimmung von Müttern, Kindern und Familien eingesetzt hat wird ein Vorsatz unterstellt. (Dagegen wird ein Oscar Pistorius, der bewusst mit seiner Waffe in seiner Wohnung schießt, wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.) Soweit ich weiß, wird sie gegen dieses Urteil Berufung einlegen. Hier in Link zu einer Stellungnahme von Greenbirth warum dieses Urteil uns alle angeht, gerade jetzt, da die Wahlfreiheit von Frauen für ihren Geburtsort immer weiter eingeschränkt wird: http://www.greenbirth.de/GreenBirth_zur_Verurteilung-1.pdf

1.11.14 Ein sehr guter Artikel zum Thema Finanzierung der Geburtshilfe in Krankenhäusern und warum das ein Grund sein kann, dass viele Frauen nicht mehr mehr Kinder bekommen wollen.

http://www.aerzteblatt.de/archiv/160812/Das-deutsche-DRG-System-Die-pauschale-Geburt

24.09.14 von Geburtshaus Lörrach

20.09.2014

Die finanzielle Hilfe der Krankenkassen hilft momentan noch nicht ganz aufgeben zu müssen, aber von der Politik ist immer noch keine langfristige Lösung in Sicht! 

12.8.2014

Es gab eine Einigung zwischen Hebammenverbänden und Krankenkassen. Die Hebammenverbände haben eingewilligt, weil ein Verfahren über die Schiedsstelle zu lange gedauert hätte. Wie genau die Unterstützung für die gestiegene Haftpflicht aussieht, wissen wir noch nicht. 

Auch wenn es kurzfristig hilft, braucht es weiter hin eine langfristige Lösung für Eltern, Kinder und Hebammen, wenn die wohnortnahe, persönliche Begleitung nicht aussterben soll.

21.07.02014 

An einer kurzfristigen Lösung für die Haftpflichtproblematik der Hebammen wird gearbeitet, eine langfristigie Lösung ist aber noch nicht in Sicht. Bedeutet das das Aus für Hebammen ab 2016?

http://www.babyforum.de/content/111-Aus-fuer-Hebammen-ab-Mitte-2016

Juli 2014

Die Elternproteste gehen weiter. Zwar wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Krankenkassen zu einem Sicherstellungszuschlag für Hausgeburtshebammen zwingt, aber die Höhe und wer diesen Sicherstellungszustellung wann bekommt muss erst noch von den Krankenkassen und Hebammenverbänden ausgehandelt werden. Und das kann nur ein erster Schritt sein, eine langfristige Lösung steht nach wie vor aus.....

weitere Infos unter www.hebammenunterstützung.de
weitere Infos unter www.hebammenunterstützung.de
Protestaktion am 3.5.14 in Nördlingen
Protestaktion am 3.5.14 in Nördlingen

Der 5. Mai ist internationaler Hebammentag. Für eine individuelle und sichere Unterstützung für Frauen und Familien! Die vor kurzem vorgestellten noch vagen Lösungsvorschläge von Hernn Gröhe wollen das finanzielle Problem allein auf die Krankenkassen abwälzen. Unterstützung von deren Seite kann aber nur ein erster Schritt sein und wird keine dauerhafte stabile Lösung darstellen. Deswegen bleiben wir dran.....

Hebammen mit den Grünen in der Nördlinger Fußgängerzone
Hebammen mit den Grünen in der Nördlinger Fußgängerzone

3.5.2014

Bei frischen Temperaturen trafen sich am 3. Mai 9 Hebammen aus Hausgeburts- und Krankenhausgeburtshilfe zusammen mit Albert Riedeslheimer und weiteren Vertretern der Grünen in der Nördlinger Fußgängerzone. Gemeinsam machten wir auf die immer noch nicht gelöste Situation der steigenen Berufshaftpfichtbeiträge für Hebammen aufmerksam. Mit toller Unterstützung von Eltern konnten wir 501 Unterschriften für die Petition auf change.org: "Herr Gröhe, retten Sie unsere Hebammen!" sammeln. Vielen Dank allen, die dabei waren. 

Hoffen wir, dass es nicht nur kurzfristige Flicklösungen gibt, sondern tragfähige, langfristige Konzepte für die Probleme der Geburtshilfe gefunden werden können.

12. 4. 2014 onlinedemo zur Unterstützung der Demo von "Rettet unsere Hebammen" in Berlin vorm Kanzleramt um 15 Uhr, nachdem Bianca Kasting mit vier anderen Müttern und ihren Kindern zur Ünterstützung der Hebammen von Hameln nach Berlin geradelt sind. 

 

17.03.2014
Bianca Kasting‎ Hebammen-Petition auf Change.org
Hermann Gröhe ist als Gesundheitsminister Monate mit einer Lösung des Hebammenproblems schwanger gegangen. ET (Ergebnis-Termin) ist laut Petition auf change.org der 27.3.2014. Was tun, wenn er über Termin ist? Müssen wir dann einleiten? Es wird sicher keine sanfte Geburt, dazu fehlen uns einfach die Hebammen. Aber vielleicht können wir einen Schnitt machen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Vermutlich ist es nicht leicht, unter Zeitdruck zu gebären. Aber was man uns Frauen zumutet, dürfte auch für die Minister in Ordnung gehen. Noch wissen wir nicht, was es wird. Hauptsache, es macht die Geburtshilfe wieder gesund. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Herrn Gröhe, viel Kraft, Ausdauer, eine entspannte Atmosphäre, gutes Personal und nicht zu viel Press(e)-Stress für den Endspurt. Als Mütter wissen wir um die Qualen einer schweren Geburt. Deshalb sind wir gedanklich bei Ihnen...
 
 
 
Eltern- und Hebammenprotest in Köln am 8.3.2014 von Bianca Arslan
Eltern- und Hebammenprotest in Köln am 8.3.2014 von Bianca Arslan

9.3.2014

In diesem Juli steigen die Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen wieder an, auf über 5000 Euro pro Jahr. Da die Vergütungen zwar leicht, aber nicht demensprechend steigen, ist es auch mir wahrscheinlich ab Juli nicht mehr möglich, Geburtshilfe anzubieten. 

 

Ab Juli 2015 steigt ein großer Versicherer, die Nürnberger, komplett aus dem Geschäft mit den Hebammen aus. Das kann bedeuten, dass es für freiberufliche Hebammen, sowohl außerklinisch wie auch klinisch, schwer werden kann, überhaupt eine Versicherung zu finden. Faktisch käme das einem Berufsverbot gleich, da wir ohne Verischerung nicht arbeiten dürfen. 

 

Hintergründe und Aktionen:

Wer was bewegen will findet weitere Infos und Downloads zum Ausdrucken unter www.hebammenunterstützung.de

 

Infos zu Hintergründen und Termine von Protestaktionen bei: 

www.hebammen-fuer-deutschland.dewww.bfhd.de

www.greenbirth.de

 

Ein sehr interessanter Artikel von einer Mutter geschrieben: http://www.juramama.de/2014/02/deutschen-frauen-werden-die-hebammen.html

 

Und warum die normale Geburt so wichtig ist, möchte der Film Mikrobirth beleuchten. 

Ich komme gerne auch zu Ihnen
Ich komme gerne auch zu Ihnen

Birgit Landwehr

Hebamme

MSc Midwifery

Familienhebamme

Lochenbach 10

86736 Auhausen

09082-911747

email: birgit@hebammenpraxis-landwehr.de